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06. September 10

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Ich kann nur davor warnen, diese Schuhe in Patagonien, womöglich noch an einem Platz mit Miradorqualitäten und Buena Vista, zu begraben oder in irgendeine atemberaubende Tiefe zu werfen. Dies wäre eine Tat, dem wahnsinnigen Kaiser Caligula ähnlich, der sein Lieblingspferd zum Konsul ernennen lassen wollte oder sogar ernennen ließ. Grenzenlose Freiheit und das Fehlen einer klar umrissenen Mission, wie sie nun mal Cäsaren und Reiseschriftstellern eignen, verleiten sehr schnell zu scheinbar romantischen Akten wie einer patagonischen Schuhbeerdigung. Tatsächlich ist damit der erste Schritt ins Irresein getan. Warum nicht auch Unterhosen auf dem Platz des Himmlischen Friedens verbrennen? Oder die alten Socken auf Lenins Sarkophag legen? So wird aus einer kleinen müssigen Erwägung in einem argentinischen Hotelzimmer ein mehrjähriger GULAG-Aufenthalt in Nordchina oder Kamtschatka und schon hat alles wieder einen Sinn...

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